die Beschneidung. Wie min dazumal Kinder, Weiberund Männer vorbcdcntlich getauft wurden, und jedesKnäblcin beschnitten, also geziemt es auch für uns, daßalle Gläubigen und ibre Kinder nicht weniger getauftwerden. Die Taufe finden wir, wie Paulus 1. Cor. X,l ff. anzeigt, als eine Vorbedeutung auf unsere Taufe,wie vorher schon bemerkt, Erod. XIII. 2l, 22, als un-ter der Wolke geschehen, und XIV. 15 ff. in demDurchgänge durch das Meer. Nun sind aber in dieservorbedeutcnden Taufe die Kinder nicht weniger getauftworden, als die Alten; demnach müssen auch bei denChristen die Kinder nicht weniger getauft werden, alsdie Alten. Denn hatte die leibliche Abstammung vonAbraham, Jsak und Jakob schon die Bedeutung, daßdie Kinder in ihrer Kindheit schon den Vätern nachge-bildet wurden, wie viel mcbr verlangt das neue Testa-ment, in welchem wir unter der Gnade und nicht un-ter dem Gesetze sind, daß die Kinder mit den Väternzu dem Volke Gottes gezählt werden, und nichts weni-ger mit ihnen unter Einem Pflichtzeichen wandeln, alsjene! Dieses wird aber jetzt durch die Beschneidungdeutlicher. ES wäre vorder genug gesagt, daß dieTaufe an die Stelle der Beschneidung getreten sei; aberdieses drückt die Taufelängucr so sedr, daß alle da nochangestanden sind. Daher müssen wir noch den Knotenlösen, den keiner von ihnen noch je hat lösen können;denn dieses ist für sie unmöglich; sie versuchten cS wokloft, zupften daran herum, aber es hilft Alles nichts.Der Knoten aber besteht in Folgendem; Die Beschnei-dung ist ein Zeichen des Glaubens gewesen jRöm. IV.
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