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Leitfaden für die Aktionäre der Leipzig-Dresdner Eisenbahn- Kompanie : zum Gebrauch bei Generalversamml.
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auf jenen» Jnselreiche ein viel geringerer sei, als bei uns,jeder Aufwand dort sich auch unendlich viel höher her-ausstellen müßte, als hier. Wir wähnten, bei schwacherBenutzung der Bahn müßten wir natürlich auch nurverhältnißmäßig geringer Mittel für die Anlage undfür den Betrieb bedürfen. Hierzu kam, daß wir vonvorn herein auf die Verwendung wohlfeilen einheimischenBrennmaterials rechneten, und auch manche Requisiten,die wir unter hoher Verzollung ans England herbei-holen mußten, hofften, aus den Vercinslanden, minde-stens vom Continent, beziehen zu können. Aber irrtenwir über den Betrag der Anlagekosten und haben »virdie Neuheit der Sache hier und da thcner bezahlen müssen,so hat das Geschick doch auch auf der andern Seite die Be-scheidenheit unserer Ansprüche durch Erfolge belohnt, diedie kühnsten Erwartungen überragen. Wir erwartetenvon geringem Aufwände nur gewöhnliche Zinsen.Wir erlangten dagegen, bei fast vierfachen Kosten,während der drei ersten Jahre vollen Betriebs, wennwir rechnen, was von den Ertragnissen der Bahn derAnlage zugewendet ward, mehr als dies, und die nächsteZukunft verspricht uns entschieden eine ansehnlich höhereBenutzung der dein Unternehmen gewidmeten Capitalien.

Wie aber kräftige Beharrlichkeit und unerschütterlicheAusdauer bei der Verfolgung einer guten Sache im-mer zuletzt den gebührenden Lohn finden, so haben auch»vir uns dessen schon jetzt zu erfreuen; blicken »vir aufdie Erfolge, welche die Verwirklichung des oft erwähn-ten Unternehmens bereits herbeiführte, und »vir dürfenuns der frohen Ueberzeugung kühnlich überlassen, daß,