Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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gen. Omai wurde neben mich gesetzt. Er ist sehr belebt. So-bald er uns alle gegrüßt hatte, setzte er sich vor den Thcetischnieder und machte den Thee mit vielem Anstand. Ich ließ ihnden Namen seiner Insel aussprechen, und es klang fast wieUlieta-je. Er kann kein 8 aussprechen, wenigstens nichtim Anfange eines Worts. spricht er ans wie lolinxta.

Ich fragte ihn, ob sein Vater und Mutter noch am Lebenwaren, und er hob die Augen aufwärts, schloß sie alsdann, undneigte den Kopf nach einer Seite, um zu verstehen zu geben, siewären beide tvdt. Als ich nach seinen Geschwistern fragte, hielter erst zwei Finger in die Höhe und sagte, lnrli'c,?, dann dreiFinger und sagte, nie», wodurch er zwei Schwestern und dreiBrüder andeute» wollte. Neugierde scheint er wenig zu besitzen:er trägt eine Uhr, bekümmert sich aber wenig um den Gangderselben. Als wir die schönen Zeichnungen von Island, Po-mona und andern Inseln durchsahen, setzte er sich an das Kaminund schlief gar einmal ein. Man zweifelt sehr, ob er ein ZarPeter für seine Nation werden wird, ob er gleich diese Reise un-ternommen hat, sich ein Ansehen zu geben. Sadler's Wells")hat ihm vorzüglich gefallen, und er mußte den anderen Taggleich wieder hingehen; hernach war er gleichgültig dagegen.Er spielt Schach. Beim Frühstück er kein Backwerk, son-dern einen nur wenig gesalzenen fast rohen Lachs. Ich versuchte

gleiter auf dessen erster Entdeckungsreise. Präsident der königl.Societät der Wissenschaften in London. Geb. 1743. gest. 1820.

") Eins der kleineren Theater in London. Es ist dadurchvor andern ausgezeichnet, daß der ganze unter der Bühne be-findliche, mit Wasser gefüllte Raum es zu Darstellungen aufdiesem Elemente vorzugsweise eignet.