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und sprach init dm Schornsteinen. Ihre Schönheit gehört zur(Nasse der Heiligen, und der herrschende Ausdruck in ihren Mie-nen und dem Klang ihrer über Alles reizenden Stimme, istsanfte Unschuld »ud entgegenkommende Güte. Ein Weib, sowie sie der Himmel haben wollte! Sanft, nachgebend, und sowenig satyrisch als heroisch. O, sie erschrickt vor einem (5oä(i-unn! als wenn eine Bombe spränge. Ich habe sie als Eor-delia im König Lear gesehen, wie sie die von Thränen glän-zenden großen Augen nach dem Himmel hob, dann sprachlosdie Hände hochringcnd, mit dem Austand und, wie michdünkte, dem Glanz einer Verklärten, ihrem alten verlassenenVater entgegeneilte und ihn umarmte. Es ist das Größte, wasich in der Art von einer Schauspielerin gesehen habe, nochjetzt das Fest meiner Phantasie, und ich werde das Andenkenan diese Scene nur mit meinem Leben verlieren. Als ich vorfünf Jahren hier war, sah ich sie schon als Desdemona inOthello. Ich habe Ihnen gewiß in Göttingen davon erzählt.Auch erinnere ich mich kaum, jemals so stark Partei in einemStück genommen zu haben, als damals. Reddish, der denteuflischen Iago vorstellte, ist mir noch jetzt unausstehlich. Weheallen Lippen und Nasen, die der scinigcn gleichen, wenn icheinmal eine Physiognomik schreibe!
Damals war Mrs. Barry noch in Drurylane; jetzt spieltsie in Coventgardcn. Hr. Barry, ihr Mann, ehemals ein an-gebeteter und noch jetzt immer beliebter Schauspieler, ist altund steif. Hr. Garrick ließ also diese vortreffliche Frau, viel-