Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
254
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lcicht ihres Mannes wegen, gehen, den er theucr bezahleninußlc, und nicht sonderlich mehr brauchen konnte, und zogdafür Hrn. Pates und seine Fron aus Cvvcntgardcn an sich,wovon jener kein übler drolliger Schauspieler, und das ver-weichlich für wenig Geld ist, diese aber ine hohen Tragischennächst Mrs. Barry sicherlich die größte Schauspielerin, dieEngland hat. Mrs. Barry bekommt, wie mir ein Alan» ge-sagt hat, der es wissen kann, jährlich 1800 Psnnd, nehme ichnun an, daß ihr Mann nur die Hälfte hat, und setze außerdemdie Nevenüe an ihren Bcnefizabcnden auf 500 Pfund, (MißCatlci, eine muthwillige, beliebte Sängerin, bekam an ihremBenefizabcnd, wie ich genau weiß, 30g Pfund;) so genießt die-ses Ehepaar für die wenigen Winterabende, an welchen es spielt,ein jährliches Einkommen von fast 20,000 Thalcrn. Da läßtsich freilich gut für spielen, wenn, wie bei diesen Personen,Trieb der Natur eine» schon ohne Besoldung zum Schauspielermacht. Den Sommer bringen sie ans einem herrlichen Land-gute in Surrey zu, das ich einmal in der Ferne habe liegensehen. Ich stand auf eine halbe Stunde stille, und doch konnteich mich an dem inannichfaltigen Zaubcrlichte nicht satt sehen,welches meine Phantasie auf das Haus und die Gegend warf,in welcher es stehet.

Nun komme ich ans eine Schauspielerin, die ich schoneinigemal genannt habe, Mrs. Ab lieg ton, eine in mehr alseiner Rücksicht so merkwürdige Frau, daß ich Ihnen leicht einkleines Werk über sie schreiben könnte. Und hätte ich Ihnen