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fremden Tracht verstehen wir zwar, aber wir fühlen es nicht.Den Fall eines Hutes während eines Kampfes fühle ich völlig,den von einem Helm weit weniger, er könnte sich auf die Un-geschicklichkeit des Acteurs schieben lassen, und lächerlich ausse-hen. Ich weiß nicht, wie fest ein Helm sitzen muß und kann.Als Garrick in ober erwähnter Stellung den Rücken zum Theilgegen die Versammlung kehrte, und ich bei seiner Anstrengungdie bekannte Diagonalfalte von der Schulter nach der entgegen-gesetzten Hüfte erblickte, fürwahr ich hätte selbst sein Gesicht einPaarmal dafür hingegeben. In dem dintigcn Mantel, von demHamlet einmal spricht, hätte ich bei weitem das nicht gesehen.Ein gut gebauter Schauspieler (und das sollten wenigstens alledie sein, die sich mit dem Trauerspiel abgeben) verliert allemalin einer Tracht, die sich zu sehr von der entfernt, die irgendeinem im Leben, bei einem früher, beim andern später, keinerder geringsten Gegenstände unserer Wünsche, und die süßesteBefriedigung jugendlicher Eitelkeit wären, und in der unserAuge das zu Viel und zu Wenig bis zu Sirohhalmebreiten an-zugeben weiß. Wohl verstanden, daß ich hiermit nicht sage:Cäsar und Englands Heinriche und Richarde sollten inGardcuniform mit Scherpe und Ningkragcn einher treten. Dieseund ähnliche Abweichungen von einem allgemeinen Gebrauch zuempfinden und zu ahnden, hat jedermann Kenntnisse und anti-quarischen Stolz in der Schule und von Kupferstichen, Münzenund Ofcnplattcn gesammelt. Ich meine nur, wo der Antiquarin den Köpfen eines Publikums über einen gewissen Artikel noch