Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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greift, wenn es nöthig ist, mit der linken Hand lieber in dierechte Tasche, che er eine Prise Schnupstaback wechselt, die erzwischen den Fingern der rechten hat. Er kann, in einen uncr-sahrncn unbeholfenen Menschen verkleidet, sein erstes spanischesNohr so tragen, daß man glaubt, er trüge es für seinen Herrnzum Silbcrschmidt, oder seil, oder hatte ein Barometer darin.Eine Gleichungstafel, die solche Züge enthielte, wäre kein ge-ringes Geschenk für die Schauspieler, und, unter uns, für un-sere dramatischen Dichter und Nomancnschrciber. Alle (man darfwohl so allgemein sprechen, wo nur zwei oder drei ausgenom-men werden können, deren Werth bekannt genug ist) schreiben,als fehlte es ihnen an Stoff zur Beobachtung oder an Geistdazu, und die Meisten, als fehlte es ihnen an beiden. Wennein Jurist aufgeführt wird, so kann man sicher darauf rechnen,daß I-eges und nur der Justinian vorkommen; der Advocat er-scheint allemal mit seinen wcitläuftigcn Zeilen und langen Pro-zessen; der Fähndrich flucht, oder spricht von Prügeln, undihre Menschenfreunde haben, wo sie gehen und stehen, eineThräne in den Augen und einen harten Gulden in der Hand.Das ist nun Alles ganz gut, und mag für die Primaner genugsein, und für 9 unter 1» von den die ihre

Meinungen über Bücher gedruckt sagen. Aber ist das Sbakc-spcarc's Kunst? Fürwahr so wenig als Kreuzmachen Christeu-thum. Ich sollte denken, der Advocat, der Gastwirth, derKaufmann, der Krämer, der Barbier, der Ladcndicner, derConsul im Städtchen, alle hätten ihre eigene Staatsklughcit,