Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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ihre c>gmm Grundsätze des guten Geschmacks, ihre eigene Phy-siognomik, ja ihre eigene Astronomie. Wer sich das Vergnügenmachen will, darauf zu achten, wird es bald finden. Am deut-lichsten zeigen sie sich, wenn diese Leute in Gegenwart ihrer Un-tergebenen sich mit einem Mann vom Fach das Ansehen einerCollegialschaft geben wollen. Ich zeigte einmal einer Gesell-schaft, die wenig oder nichts von Astronomie wußte, den zuneh-menden Mond durch ein Fernrohr, das stark vergrößerte. Ver-schiedene darunter fragten, ob nicht Tropfen auf dem Glasehingen? Die Flecken im Monde haben in den Vierteln wirk-lich einige Ähnlichkeit mit Regentropfen an einer Fensterscheibe,in denen sich etwa die gegenüberstehenden Häuser dunkel undder Himmel hell darstellt. Dieses war Alles gut, es warenFrauenzimmer, die keinen Anspruch auf Gelehrsamkeit machten,und ihrer Empfindung getreu fragten. Allein auf einmal wen-dete sich ein Mann gegen mich, und drückte die Unwissendensanft zurück: sagen Sie mir einmal, fragte er, sind die Tropfennicht eigentlich was man ialluxum lunaa plrgsieum nennt?Wiederum, in einer sehr gemischten Gesellschaft in einem Gast-hofe fragte mich ein Anderer: Nicht wahr, Herr die Pol-höhe ist, wenn man des Abends hinaus geht und sieht in dieHöhe? Dabei sah er wirklich unter einem Winkel in die Höhe,der vcrmuthen ließ, daß ihm einmal jemand den Polarstern ge-zeigt haben mußte. Ein Muster von einer confusen Idee confusausgedrückt. Können Sic wohl rathen, wer diese Leute waren?Lavaters Engel, der aus einem gegebenen Zahn den Mann re-