Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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hören; er kommt ohne zwei, drei Versuche niemals auf diedritte Sylbc. Vanbrugh hat dieses herrlich gebraucht. Es istdas rechte Losungswort zu Schlägen in den politischen Bicrgc-sellschaften von England, wo man sich um den Begriff nichtsbekümmert, und kann sehr gefährlich werden, wenn die Mit-glieder so weit sind, daß sie es nicht mehr aussprechen können.So schön aber auch dieses Stück gespielt wird, denn Lady Brütewird von Miß Vonng und Lady Fancyful von der be-rühmten Mrs. Abington vorgestellt: so wäre es, dünkt mich,doch besser, es nie auf das Theater zu bringen. Man hat zwardie schändliche Scenc, wo sich Sir John Brüte in einen Geist-lichen verkleidet, und so mit der Schaarwache balgt, dahin ab-geändert, daß er diese großen Thaten nur im Ncifrock, Sa-loppe und Kopfzeug verrichtet, wogegen man nichts mehr einzu-wenden hat, allein dessen ungeachtet sind hier und da noch ab-scheuliche Sachen, beleidigend für Ohren und Auge».

Ich habe schon neulich gesagt, daß Garrick die Gabe, Alleszu individualisircn, in einem so sehr hohen Grade besitzt; daßdieses nicht wenig zu seiner Überlegenheit beiträgt, und doch,sollte ich denken, müßte sich das mit etwas Aufmerksamkeit,nicht auf Schauspieler, sondern auf Menschen in Gesellschaft,zum Thcil wenigstens, leicht erhalten lassen. Wenn nur dieSchauspieler erst wüßten, worauf sie Acht haben sollten. DerTheatcrmcusch kann, trotz seiner Aussteuer vom Dichter, nochimmer frieren, wenn ihn der Schauspieler nicht warm anzieht,zumal, wenn der crstcrc nur französische Zeuge gibt. Garrick