Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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noch so ziemlich zu seinen Jahren paßt, hat'er ein kleines bor-dirtcs Mvdehütchen, so leichtfertig hingeworfen, daß es schlech-terdings nichts von der Stirne bedeckt, was nicht schon von derPerücke bedeckt wäre. In seiner Hand hält er einen von deneichenen Hakenstöckcn, mit denen sich die jungen Poltrons imPark des Morgens sso heißt hier die Zeit von 1l> bis 3 Uhr)das Ansehen von verteufelten Kerlen geben. Es ist eigentlichein Prügel, an dem nur dünne Spuren von Kunst und Culturzu sehen sind, gerade so wie gemeiniglich auch an dem mensch-lichen Bcngel, der ihn trägt. Diesen Stock braucht Sir John,seine Worte mit Gepolter zu unterstützen, zumal wenu nurFrauenzimmer gegenwärtig sind, oder auch einmal in derHitze hinzuschlagen, wo niemand steht, der es übel auslegenkonnte.

Auf allen Schauplätzen gibt es fast immer irgend einenoder den andern Schauspieler, der den Betrunkenen mehr alserträglich macht. Die Ursache ist leicht zu finden. Es fehlt nir-gends an Gelegenheit zur Beobachtung, und, was wohl derHauptgrund sein mag, dergleichen Rollen haben ihrer Naturnach, weder enge, noch sehr scharf abgeschnittene Grenzen. Des-sen ungeachtet spielt Hr. Garrick den betrunkenen Sir John so,daß ich gewiß den außerordentlichen Mann in ihm erkannt habenwürde, auch wenu ich nie etwas von ihm gehört, und ihn selbstin diesem Stück nur in Einer Sccne gesehen hätte. Bom An-fange sitzt die Perücke »och gerade, und man sieht das Gesichtvoll und rund. Nun kommt er äußerst betrunken nach Haus,