Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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unter allen Thränen, vielleicht, da sie bei einem svlchcn Kampfvon Pflicht mir Pflicht die einzige Erleichterung sind, die sichein rechtschaffenes Herz verschaffen kann, überwältigen Garrickenvöllig. Von den Worten: so excellent a King geht das letzteganz verloren; man sieht es »ur an der Bewegung des Mun-des, der sich gleich darauf fest und zitternd schließt, um denallzu deutlichen Ausdruck des Schmerzes durch die Lippen, dersich ins Unmännliche ziehen könnte, zu hemmen. Diese ArtThränen fallen zu lassen, die mit der ganzen Last des inner»Schmerzes auch zugleich die männliche Seele zeigt, die unterihr leidet, thcilt sich unaufhaltsam mit. Ist man aber erst ein-mal Shakespearn in der Reihe, so wird jedes Wort ein Schlag,wenn es Garrick spricht. Am Ende des Monologs mischt sichgerechter Unwille mit seinem Schmerz, und einmal, da seinArm heftig, wie mit einein Streich, herunter füllt, um einemWort im Unwillen Nachdruck zu geben, bleibt dieses Wort, un-erwartet für die Zuhörer, vvn Thränen aufgehalten aus, undkommt erst nach einigen Augenblicken mit den Thränen zugleichnach. Ich und mein Nachbar, mit dem ich noch kein Wortgesprochen hatte, sahen uns hier einander an, und sagten etwas.Es war unwiderstehlich.

Der berühmte Monolog: Po da or not to da etc. machtnatürlich den großen Eindruck auf den Zuhörer nicht, und kannihn nicht machen. Er thut aber doch ungleich mehr, als manvon einem Raisvnncment über Selbstmord und Tod in einemTrauerspiel erwarten sollte, deßwcgen, weil ihn nicht, allein einIII. IS