178
das Werk eines Ausländers mit stumpfer Kohle durchzuzeichnenweiß; einem Publikum untcrlhan, das metrisches Babel, oderdithyrambische Seherphilosophie, oder Journale für Werke desGenies, Mcßcatalvgos für Bücher, und Schmctterlingshistoriefür Wissenschaft hält: das ehrliche, verlassene Geschöpf wollenSic noch um sein Weniges bringen, wenn Taufende auf nichts-würdige Müsfiggängcr verschwendet werden? Verthcidigcn Siedafür lieber die Buchhändler, und die Rechte, die ihnen die Naturgeschenkt hat. Die Musen werden es ihnen an den Orten Dankwissen, wo sie noch unter den Bedienten stehen, oder vor denSchloßbrückcn frieren. Auch die Gelehrten werden auf diese Artihren Endzweck sicherer erreichen, als durch den unseligen Ein-sall, ihre Zeit zwischen der Bibliothek und dem Comtoir zu thci-len, und ihre Bücher selbst zu verlegen und zu verthcuern oderwohl gar mit Leinöl und Kienruß im Bart selbst zu drucken.
Sie halten sich über meinen Witz auf? Also auch beiIhnen draußen hat betroffene Impotenz diesen Weg zur Aus-flucht schon gefunden? Mein Herr, ich weiß es so gnt wieSie, daß Witz kein Nichter ist, aber er sitzt doch einmal mit imRath, und da muß er in solchen Fällen, wie der Göbhardische,nach einem alten Gebrauch unserer Vorfahren, wenn Vernunftdas Urtheil gesprochen hat, als letzter Schösse die Exemtion ver-richten. Übrigens ist es allerdings merkwürdig, daß in Deutsch-land, wo Witz vielleicht seltner ist, als unter irgend einer schrei-benden Nation, jedermann über zu viel Witz schreit. Es istzumal dieses der rechte Lieblingsseufzer der Weisen in den ober»