Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Facultätcn geworden, wo man Alles, was mit Lächeln gesagtwird, gern für Possen, und Alles, was mit bewölkter Stirncvorgetragen wird, für tiefe Weisheit gehalten wissen wollte: hin-gegen nicht bedenkt, daß die eigentlichen ins Große gehendenSottisen, womit sich ganze Facultätcn vor ganzen Zeitaltern lä-cherlich gemacht haben, meistens mit der Miene der betitultenund besoldeten Bedächtlichkeit und der altklugen Herabsehungsind begangen worden. Ich wünschte von Herzen, daß jemandeine Apologie dieser schönen Eigenschaft unsers Geistes über-nähme, die, wenn sie von früh an mit dem noch jungen Scharf-sinn zugleich erzogen wird, entweder ohne großen Nachthcil desBesitzers ihr Feuer verliert, oder mit ihm zugleich heranwach-send, dem Geist die Wendung gibt, ohne die kein großer Schrift-steller sein kann. Ich wünschte dieses von einem Weltwcisenausgeführt, che noch die immer geschäftigen Unweisen der Weltes diesem Worte machen, wie sie es schon manchem gemachthaben, das Eigenschaften ausdruckt, die sie nicht besitzen. Ichkenne leider bejahrte Menschen, die jetzt unter Witz alle Artenbrotloser Federkünste, Oden und Zoten, Lebcrreime und Chro-nosticha, prangermäßige Satyren, und französische Stichclredcnauf den lieben Gott verstehen, und auf und ab auch diese Dingewieder unter einander für einerlei halten. Doch nun ab hier-von. Schließlich ersuche ich Sie noch, mein Herr, warnen Sieden betrügerischen Göbhard in meinem Namen, sagen Sie ihm,ich hätte längst einen Mann, wie ihn, für die Satyre gesucht.Denn ich denke, nächst dem nie zu hoffenden gänzlichen Mangel

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