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sondern auch für den fremden Leser zugleich, sind wenigstenseinige der folgenden Anmerkungen.
Sie nennen also den Gelehrten intcressirt, der sich jede Auf-lage seines Büchs, wie das neue bezahlen läßt? Du gerechterHimmel! der ein sehr mäßiges unter Bedingungen fordert, dieunter hundertmal nicht einmal eintreten, und nie ohne großemBorthcil des Verlegers eintreten können. Das sind etwa ineinem ganzen Leben ein Paar hundert Thaler für einen Band,wenn Goldsmith Illwv für ein Paar Komödien in einem Jahrezieht. Ich kann nicht leugnen, ich bin fast eben so neugierig,jetzt Ihren Maßstab für Werke des Geistes zu sehen, als Ihrschwarzes oder rothes Register moralisch indifferenter Handlun-gen. Mein Freund, wem sagen Sie dieses? Dem deutschenGelehrten, der ohnehin selten etwas hat, oder dem reichen Deut-schen, der ihm ohnehin selten etwas gibt? Was belohnt dennder Verleger ? die Gedanken oder nur die Mühe der Erzählung?Kaum kann er das Letztere thun. Wenn Sie glauben, das ei-gentliche Werk des Gelehrten lasse sich per Bogen schätzen, soerniedrigen Sic ihn zum Büchcrmüllcr. Ich bitte Sie, lassenSie den deutschen Gelehrten in Ruh, Sie versündigen sich.Betrachten Sie ihn einmal, wie es (dem Himmel sei Dank!nicht bei uns) allein in den meisten Provinzen Deutschlands nochum ihn aussieht: Vogelfrci für jeden Primaner, der bei einemReccnsionscomtoir oder in einer Übersetzern in die Lehre gcthanist; verwechselt mit dem vielwissenden Geschöpf ohne Menschen-verstand, das aus eilf Büchern ein zwölftes zu machen, oderIII. 12