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3 (1844)
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mich der Mühe, Ihne» svlchc Dinge ferner zu erklären; einNachdenken von einer Stunde erspart Tage von Lcctürc, undverdirbt die Augen nicht.

Aber nehmen Sie ja die Betrachtung mit in Ihre Kam-mer: daß, wenn ich sage, der Schleichdrncker sei ein Dieb; derbeleidigte Buchhändler solle sein Recht eben so erhalten, wie esjeder gekränkte Kaufmann erhält; man solle überall keine Schleich-drucker dulden, wie man keine Falschmünzer duldet, um aufdiese Art den Gelehrten aufzumuntern, dem ehrlichen Buchhänd-ler sicher und schnell zu helfen, ja den Wissenschaften zum Vor-theil zu arbeiten: daß das nicht heißt, bei unserer jetzigen Ver-fassung seien kaiserliche Privilegia Hirngespinste; das Letztere ausdem Erstere» folgern, ist nicht Sophisterei, sondern Wahnwitz.

Ich sage hier mit Fleiß noch einmal: den Wissenschaf-ten zum Vortheil, weil Sic mir vorwerfen, ich hätte die-ses Hauptargument in meiner Epistel vergessen. In gewissemVerstände haben Sie Recht: denn ich sagte es auch uicht sowohlselbst, als vielmehr der Mann, den ich gegen das Ende dersel-ben redend eingeführt habe').

Ich komme nun noch zu besonder» Stellen Ihres Briefs,und besonder» Umständen bei der Sache. Denn da wir nuneinmal unsere Correspondenz öffentlich führen, so kann es auchnützlich sein, zuweilen eine Sache, des fremden Lesers wegen,besonders vorzunehmen. Also nicht für Sie allein, mein Herr,

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