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wovon jede Seite hundert Meile» lang wäre; und doch bliebedas menschliche Leben auf der andern Seite bei seiner ungewis-sen 70, und wenns hoch kommt 80, wenn sie nicht gar Kum-mer und Verdruß zu einer armseligen 50 heruntersetzte. Sollder redliche Buchhändler, der in so mancher Provinz Deutsch-lands noch allein Mäcensstelle vertritt, soll der die Gerechtigkeitso suchen? da ihm geholfen wäre, wenn man ein Paar Namen,die Bamberg, Frankfurt, Karlsruh, Osscubach, Höchst oderHomburg hergäben, au etwa 10 Galgen schlüge? Und istdie Abgabe, wenn sie gering ist, auch billig? Sind Ihnenauch die Abgabe» des ehrlichen Verlegers alle bekannt? WissenSie, wie viel Exemplare er schon jetzt verschenken muß; wasfür Fracht weggeht, wie er Papier gegen Papier tauscht, hin-und hergibt, ohne Geld zu erhalten; heute ein Buch tu de»Ballen gewickelt bekommt, und morgen um den Ballen gewickeltwieder wegschickt? — und doch wollte ich nichts gegen dieseAbgabe sagen, denn die ließe sich durch eine Taxe auf den Leserund den armen Verfasser wieder herausbringen, — wenn ichnur sähe, daß der vorgesetzte Zweck dadurch erreicht würde. Allein,wie gesagt, je mehr Privilegia, desto mehr Processi und Über-treter: denn drucken sie schon jetzt Privilegia nach, da die bestenBücher oft noch keine haben, die ihnen also, nach ihremGrundsatz wenigstens, zum Nachdruck frei stünden; waswerden sie alsdann thun, wenn es bloß privilegirtc Bücher gibt?Bedenken Sie dieses bei sich selbst, mein Herr, schließen Sicsich ein, wenn es nicht gleich gehen will, und überheben Sie