Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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soll ein Man» gethan haben, der deßwegcn bor zwei Jahren,bei Nacht, bor dem Schwert der Gerechtigkeit aus Leipzigflüchten mußte, »nd sich seit der Zeit dort nicht mehr blickenlaßt. Wo ich nicht irre, so hieß er auch Gebhard, und wasnoch sonderbarer ist, war auch aus Bamberg. Ich hoffe nicht,daß Sic es gewesen sind, sonst zerrisse ich meinen Brief auf derStelle.

Was? Weil Privilegia einigen Petsoncn besvndcrn Schutzversprechen, darf man deßwegcn die Bücher nachdrucken, diediesen Schutz nicht haben? den Mann anfallen, der sich nichtwehren kann, oder nicht Geld und nicht Gelegenheit hat, sichGewehr zu kaufen; in die Gärten steigen, an deren Thür keinBlech Selbstschüsse verkündigt? Bäume in Alleen umhauen,wenn kein Pfahl mit Staupbcsen droht? Oder den Pflug stehle»,oder auch nur gebrauchen, weil er unangcschlossen auf dem Feldeliegt? O herrlich! Übrigens verdient die Entschuldigung: manhabe gestohlen, um manchen Leuten Diäten zu verschaffe», dieAufmerksamkeit aller Spitzbuben; sie ist neu und in uusern ruch-losen, aber ökonomischen Zeiten jener frommen der vorigen Weltweit vorzuziehen, da die Misscthäter noch sagen konnten: derTeufel habe sie verführt.

Was Sic von der Hanauer Messe sagen, daß man dort dieSchleichdrucker schütze, die daher also keine Spitzbuben sein könn-ten, und daß Dieterich, der das Letztere behaupte, sich wie-derum des Lasters der Majestät schuldig mache, verstehe ich nicht.Ich will wetten, das Wahre, das diese Nachricht enthielt, ist