Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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erworbenes Brod, um dem Kaiser zu dienen? Wie? Ehemalsdiente man in gewissen Ländern, die Sie kennen werden, Gottdadurch, daß man seinen Nächsten plünderte, oder ihm auchwohl im Diensteifer einmal den Hals abschnitt; aber wehe dem,der Joseph dem Zweiten einen solchen Dienst anböte. Wirleben, dein Himmel sei Dank! unter einem Kaiser, unter dem,wenn man Recht und Gerechtigkeit und folglich den Beifallaller Rechtschaffenen für sich hat, man es frei sagen darf, un-bekümmert wegen Folgerungen, die ein arglistiger Kriecher oderschiefer Jesuitenkopf daraus zieht. Nein! damit Sic es dochwissen, was der kaiserlichen Krone (mich Ihres Ausdrucks zubedienen) dieses Kleinod geraubt hat. Göbharde haben esgcthan. Göbharde haben kaiserliche Privilegia anfangs nöthiggemacht, und Göbharde machen, daß man sie jetzt wiederunzulänglich findet. Anstatt, daß, nach Ihrer Art zu schließen,die Schleichdruckcr inchr kaiserliche Privilegia hervorgebracht hät-ten, haben sie vielmehr gemacht, daß man sie fast gar nichtmehr einholt, und warum? weil man gefunden hat, daß Dro-hungen vom ersten Thron der Welt, so wenig wie die vomHimmel, kräftig genug sind, einen gewissenlosen Spitzbuben zuschrecken.

Der Taugenichts, der glauben kann, er diene einem Kai-ser, wenn er stiehlt, glaubt auch wohl mit eben so leichter Müheeinmal, sich für seinen Dienst bezahlt zu machen, wenn er dessenPrivilegia nicht achter. Ja, können Sie wohl glauben, manhat mir gesagt, daß man sogar Privilegia nachdruckt? und das