richcn bloß zu schrecken, vielleicht nie weiter, als die erste»Bogen, zu treiben gedachte. Sehen Sie, so verfährt Tra ti-li er, der, wie man auch aus dieser allerdings nicht ganz zulobenden Handlung sieht, noch mehr Edles an sich haben muß,als den Titel. Nie hat er ein Exemplar für 2 Thalcr erhalten.Sie verwechseln doch wohl nicht gar die zweite Ausgabe mitder ersten? Jene verkauft Dietcrich für 4 Thaler; den Rabattabgerechnet, für 2 Thalcr und einen Gulden; und diesen Gul-den herunter gelogen, genau für 2 Thaler.
Bei der zweiten Beschuldigung rücken Sie mit einem Ihrerandern Talente hervor. Hier gesellt sich nämlich zur Lüge Ihreeiserne Unverschämtheit. Sie verkauften, sagen Sie, Hrn. Prof.Feders Buch genüglich für einen Thaler, das wäre alsoLogik und Metaphysik für einen halben. Hier habe ich einmalvor einigen Monaten ein Verzeichniß von Ihren gestohlenenBüchern herumschlcichen sehen, darin steht dieses Buch zu einemGulden angesetzt, und eben dafür verkauft es auch Dieterichhier: also wäre der Unterschied bloß im verschiedenen Münzfuß,und betrüge etwa ein Paar gute Groschen, und ist das Alles?Sehen Sic, was Sic für ein Mann sind. Sie sind nichteinmal ein ehrlicher Dieb. Ich wollte wette», Käscbierhätte das Exemplar für li Groschen gelassen, und Käscbierhätte es mit Vvrthcil noch immer thun können. Denn einmalhätte er dem Autor nichts bezahlt, nichts für das Mspt. undnichts für die neuen Auflagen. Dietcrich bezahlt für jedesgleichviel und reichlich. Ferner hätte sich Käscbier so gut wie