Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
143
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scheu Manier, beides, Satz und Beweis, erlogen. Ten» ichkann, glaube ich, getrost alle ehrliche Deutsche, von denen Sieund Ihre Bande, versteht sich, ausgeschlossen sind, auffordern,ohne einen Einspruch zu befürchten, mir ein Buch zu nennen,das Dieterich thcurcr verkauft hätte, als andere ehrliche Buch-händler: hingegen konnte» ich nnd meine Freunde, wenn esverlangt würde, Bücher genug ncnucu, die uns Dietcrich fürfünf lieferte, wenn andere sieben forderten. Allein seineneigenen Verlag verkauft er unerhört theucr, sagen Sie. Gut.Also nun zu Ihren Beweisen. Es ist wahr, Dietcrich verkaufteHrn. von Sinds Stallmeister den Buchhändlern für 6 Thalcr,aber mit dem bekannten Rabatt von 33^/z p. L. das ist, fürvier. Dafür erhielten ihn alle; die unehrlichen so gut, alsdie rechtschaffenen, Göbhard so gut, als Nicolai und Reich;dafür, und um keinen Pfennig geringer, erhielt ihn auch Tratt-ner. Was aber diesen bcwog, Dicterichen mit einem Nach-druck zu drohen, (übrigens wie ich zu Trattners Ehre be-kennen muß, so freundschaftlich, als es sich nur drohen läßt:)war nicht die Höhe des Preises, sondern die Art der Bezahlung.Dietcrich verlangte baarcs Geld, und Trattner wollteBücher geben, die jener damals nicht nutzen konnte. Als end-lich nach drei oder vier Briefen, worin Trattncr von nach-drucken sprach, auch einer kam, worin wirklich ein Bogen desNachdrucks lag, so wendete sich Dietcrich an seinen nunmehrverewigten Beschützer in Hannover, auf dessen VorschreibenTrattncr» der Nachdruck untersagt wurde; den er, um Diet-