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Sie gehütet, ein Büch nicht eher nachzudrucken, bis er gemerkthätte, daß es wie warme Semmel ginge. Dieterich hingegenmuß wagen, und verliert oft an Einem nützlichen Buche, waser am andern gewann; gewinnt aber auch freilich zuweilen aneinem »»nützen, was er an einem nützlichen verlor u. s. fort.Aus Ehre hätte Käsebier so gut wie Göbhard sicherlich auchnichts unternommen, wie Dietrich thut, dessen Eifer, seinenBüchern alle äußere Zierde zu crthcilcn, eine gute Strecke wei-ter bekannt ist, als Ihre Schande (kein geringer Ruhm, für-wahr!) und alle Göttingische Druckereien auf einen bessern Fußgebracht hat. Und den Mann nennen Sie einen Schurken, weiler seine Bücher nicht so wohlfeil geben kann, als der Dieb, dernichts bezahlt, und nirgends verliert, so lang er nicht fest sitzt?Und wo wollen Sie denn aufhören? Gesetzt, er verkaufte seinBuch für einen halben Thaler, würde der Dieb nicht auf 10Ggr. fallen? u. f. w. Bringen Sie also Beispiele von ehrli-chen Buchhändlern bei, wenn Sie Dieterichs Preise verdäch-tig machen wollen; und kommen Sic nicht mit Ihren eigenen,denn das Letztere ist beides, unehrlich für Dictcrichen, undohne die mindeste Beweiskraft für Sic. Doch so viel von die-sen Lügen, wenigstens hier, und nnn zu Ihren übrigen Argu-menten !
Daß ich Ihrer Scharteke Alles entgegen setze, was manwider den Nachdruck überhaupt sagen kann, werden Sie kaumerwarten. In einem Brief wäre der Ort nicht dazu, und ineinem an Sic wäre es weggeworfen. Was sich aber gegenIII. 10