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von allen unser» leidigen Entdeckungen, schon Spulen dieserHeilart, die schon ihren bloß natürlich guten Köpfen nichtentwischt ist. Die Ruthe ist nämlich schon seit jeher als daskräftigste Mittel gegen einige Krankheiten des inneren Kopfsbekannt gewesen. Freilich hat diese ihre besondere Wirksam-keit auch dem doppelten Gegensatz zu danken, der bei ihremGebrauche Statt findet. Denn erstlich wird sie nicht bloß aufden Leib, als das Entgegengesetzte der Seele, sondern auch aufeinen solchen Thcil des Leibes applicirt, der dem Kopfe, alsdem Sitze derselben, gerade entgegengesetzt ist, zumal wenn derMensch im natürlichen Zustande ist, und auf allen Vieren geht.Vom Jrrthum abbringen, heißt aber bekehren, also bekehrte manschon lange durch körperliche Mittel. Ja, iu dem klugen Eng-land sind daher täglich an die lölw Hände beschäftigt, selbst er-wachsene Herzoge und Lords auf diese Art zur Wahrheit zuführen und von der angcborncn Unart abzubringen. So wie mannicht alle Krankheiten mit Rhabarber und China heilt, sondernauch zuweilen wahre Lcckerbißlcin, Zunge, Magen und Herzstärkende Tropfen, warme, kräftige Brühe» und wohlriechendeAusschläge gebrauchen muß, so eben auch hier. So versprechendie gelehrten Gesellschaften Sl> Ducaten demjenigen Körper, des-sen Seele die beste Abhandlung über eine gewisse Materie lie-fert, und heilen dadurch oft die Schlafsucht, in welche die See-len eines ganzen Districts verfallen waren; die Gesäße eröffnensich, die Ideen sammeln sich und die Schlüsse ergießen sich. Sokönnte ich mit leichter Mühe hundert Beispiele anführen; allein