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Seele applicirte Cur zu heilen suchte? Und umgekehrt, Krank-heiten der Seele durch Mittel um Leibe. Seht, dieses ist die ganze,simple Theorie der Hcilart, von der ich jetzt etwas Mchreres ge-denken werde. Einen recht herrlichen, gründlichen und dabeifaßlichen Beweis von der Nichtigkeit der Hcilart selbst, bei Krank-heiten des Leibes sowohl, als deren gehöriger Übertragung aufdie Krankheiten der Seele gibt das Beispiel von den beidenzusammengewachsene» Madchen, wovon man in zwei, sonstunter uns Geistlichen unbekannten Büchern, ich meine in den'1 ransactionibus plülosoplstris und in Hrn. Ncimari, einesWeltlichen, Buch: von der natürlichen Religion, Nachricht fin-det. Die Sprüchwörtcr, oder die Philosophie der Thoren, sprichtzwar den Gleichnissen die Stärke eines Beweises ab, omno si-inile olaucüoat, sagen sie, ferner similia illustrant, non Proliant,welches einer von uns, aber ein scanüalum eoclosiae, der Prä-bendarius Sterne zn Port »ist ir roö 710^'? nach sei-
ner ftnrrilen Unart durch: Brillenwischen ist noch keinSyllogismus, übersetzt. Aber was hat man sich um solchePossen zu bekümmern, man muß ihnen nicht einmal die Ehreanthun, sie wegzuräumen, wenn sie über den Weg hinliegcn,sondern gelassen und frisch zu marschiren. Diese Mädchen warendas vollkommenste Ebenbild von Leib und Seele, das man seitder Schöpfung gesehen hat. Durch diese Erscheinung hat gleich-sam die Seele den Weltwcisen, nach einer Blocade von einPaar tausend Jahren, die Schlüssel zu ihren Geheimnissen prä-sentste» müssen. Diese Mädchen waren von Jugend an zusam-