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werfen sind, gleichsam noch auf die Probe annehmen, um zusehen, ob sich auch jener Richter nicht vielleicht geirrt herbe. Ichwill es ench selbst überlassen, die schrecklichen Conscqucnzcn hier-.rus zn ziehen, und nur noch im Vorbeigehen die kleine Anmer-kung machen: daß ich es zur nicht tadle, wenn ihr diese Ver-worfenen verfolgt, ja, ich glaube, ihr könnt den Himmel verdie-nen, wenn ihr O! Er dort oben weiß es, daß meine
Absichten gerecht sind — mit der Schäfte des Schwerts — dochihr versteht mich, lieben Bruder ! — ich tadelte euch nur dcßwc-gen, daß ihr den Geist der erlaubten Verfolgung erst durch einnichtswürdiges, weltliches Vergehen habt in euch erwecken lassen.Nun rechnet einmal zusammen nnd zieht eine Summe, was heißtdann nnn ener ganzes elendes Geschwätz: wir wundern uns,daß man einen Betrüger undSpitzbuben znrTanfcläßt? Heißt es nur eine Sylbe mehr, als: wir wundernuns, daß man einen Juden znr Taufe läßt, oderdaß man einen Fcbricitanten zum Arzt weiset.Seht, so schal, elend, neidisch und gottcsvcrgcsscn sind eureReden, daß man es mir nicht verdenke» könnte, wen» ich ein-mal die Ruthe gegen euch gebrauchte; aber ich will mich diescs-mal damit begnügen, sie euch über den verstockten Köpfen ge-schüttelt zu haben, und weiter gehen.
Was sagt ihr denn von dem andern Juden, der in G . . . .selbst getauft worden ist? Ist der etwa auch ein Betrüger?Wie? Nein! Selbst unter euren fertigen Lästerzungen zähltman kaum zwei oder drei, die ihm etwas anzuhängen gctrach-