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Wir schaff«! unsere, ohnehin unbrauchbaren Taschenuhren nurab, und tragen an deren Stelle ein Paar weit nützlichere Ta-schenbnffcr, die bei hundert andern kleinen Vorfällen noch zugebrauchen sind.
Dieses könnte für mich und den Juden schon hinlänglichsein hier aufzuhören, wenn es mir bloß um den Ruhm einesguten Logici oder Advocaten zu thun wäre; aber h ö h er e Pflich-ten fordern von mir, weiter zu gehen, und zu zeigen, wie vielnatürliche Bosheit, modischer Leichtsinn, ja sogar, wenn ich esrecht genau nehme, Gotteslästerung in euren schändlichen Äuße-rungen verborgen liegt. Vor allen Dingen sagt mir einmal,glaubt ihr, daß ein Jude, als Jude, selig werden könne, odernicht? Doch ich will nicht hoffen, daß ihr glauben werdet, daßwir dereinst im Paradiese wieder mit Juden umgehen sollen.Ihr gebt also zu, daß jeder Jude, der als Jude stirbt, im höl-lischen Feuer mit dem Teufel und seinen Engeln ewig glühenmuß, und so weit, Freunde, denkt ihr anständig und billig.Allein nun frage ich euch: kann wohl ein Jude, der nun ein-mal ein Opfer der ewigen Flamme werden soll, und zu dessenVerdammung Gott seine weisen Ursachen gehabt haben muß,seine Sache dadurch schlimmer machen, daß er hingeht und einPaar Gänse stiehlt, wofür er eingesteckt wird ? Merkt ihr wohl,wo ich hinaus will? Gott hat sie verstoßen, und wir duldensie dennoch, bis sie uns erst ein Paar Groschen stehlen, alsdannverstoßen wir sie auch. Ei, wer sind wir denn? wir Würmer,wir Staub? daß wir Geschöpfe, die vom höchsten Richter ver-