Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
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vornehm genug wärest, verewigter Kunkel! Schande für dich,Deutschland, ewige Schande, daß du Männer Trunkenboldeund Taugenichtse nennst, deren gnädige Weste du vielleicht ge-küsset hättest, wenn sie an einem Hofe oder auf einem Ritter-gute gesoffen hätten. Ich merke, ich werde warm, und danke esmeinen Lehrmeistern, daß ich es hierbei werden kann. Nein,Kunkel, unter deiner alten rothcn Weste stoß ein Blut, dasverdieute, unter cirsp üurzent und Inocsüs zu fließen, dort ge-hörtest du hin; hättest du 30,0»» «K jährliche Einkünfte gehabt,um dir einen andern Standpunkt zu kaufen, so würdest Dueinem District von 3» Meilen vielleicht in dem Licht erschienensein, in welchem dich nun nur allein der Philosoph erblickt.Sic haben nun schon, werthcste Zuhörer, hinlänglich gesehen,was die Stadt von ihm dachte, die ihn beständig als ein mon-ströses und sogar schädliches Glied ansah, da sie ihn doch höch-stens nur als ein an sich sehr gesundes, aber ausgefallenes hätteansehen sollen. Ich habe Ihnen auch gezeigt, was der unpar-teiische Bemerker davon sagen muß, Sie haben aber noch nichtdas Ganze dieses Mannes übersehen können, hauptsächlich seinesschönsten Theiles, seiner Seele. Ich werde also den drittenTheil meiner Rede dazu anwenden, ihn von dieser Seite zuschildern, und eine solche glückliche Verbindung von Kräften ineiner Seele wird mir zu keiner geringen Entschuldigung gerei-chen, wenn Sie bisher geglaubt haben, daß ich die Sache zu-weilen anders vorzustellen gesucht habe. Denn wo die innereEinrichtung einer Maschine gut ist, da haben wir die üblen