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3 (1844)
Entstehung
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Wirkungen allezeit in den äußern Dingen zu suchen, und somußte ich uothwcndig in Runkels Seele Vieles für Phänomeneerklären, was ich bei jedem Andern in der üblen Einrichtungseiner selbst würde gesucht haben.

Dritter Theil.

Ich habe am Ende der vorigen Abtheilung gesagt, daß ichdiesen dritten und letzten Theil der Seele des Verstorbenen wid-men wollte. Ich wünschte, daß ich sogleich, ohne Weitläuftig-kcit zu machen, zu Werke gehen könnte; allein blindes Vorur-thcil, Vcrläumdung und Mißgunst muß bei'jedem Schritt erstbekämpft werden, wenn er mir einiger Sicherheit gethan wer-den soll. Es ist unglaublich, wie ein einziger gegründeter Tadeltausend ungcgründctc, ein Zweifel, der mit Recht gemacht wird,hundert andere kleine und große Muthmaßnngcn aushekt, so daßderjenige, der sich gegen sie auflehnt, oft nicht recht weiß, wieihm der Kopf steht. In welchem Land, außer dem Göttingi-schen, würde man wohl nöthig haben, solchen Zweifeln zu be-gegnen, als ich gleich zu Anfang meiner dritten Abthcilungthun muß. O thencrstcr Freund, rechne es mir nicht zu, wenndir selbst eine solche Vertheidigung beleidigend vorkommt, essind Zweifel eines verblendete» Publici, die dein Vcrthcidigermit Thränc» wiederholt, ja meine Herren, mit Thränen mußich es Ihnen sagen, daß man hier öffentlich gezweifelt hat, obder Erblaßte eine Seele gehabt habe. Rasende, tollkühne Bos-heit! O wenn doch jeder, der daran zweifelte, allemal die Eri-