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3 (1844)
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man also vielleicht in späteren Zeiten Genie zn einer noch nichtentwickelten Wissenschaft nennen, so wie unsere Zeiten die Zau-berer, Empcdoklcs, Faust und Roger Baco als große Geisterverehren. Warum vermehrt die Natur den Wein in einer Pro-portion, die gar nicht der Vermehrung der Menschen entspricht?bloß um durch eine mehr sublimirtc Nahrung die nun schon seitS000 Jahren fallenden Kräfte der menschlichen Natur Plötzlichwieder ans die erste Stufe zn stellen, und gleichsam aufzuwin-den, daß sie hernach wieder 5 andere tausend Jahre, ohne sichzu verlieren, fallen können. Was kann Kunkel dazu, daß die-ser Trieb zur Erhöhung in ihm sich in einem Jahrhunderte regte,da er in dem meisten Thcile der Menschen noch etwas mehrschlief. Daß wir einen Trinker liederlich nennen, und ihn ausaller honnctten Compagnie ausgeschlossen wissen wollen, scheintmir mit dem lächerlichen Verfahren unser gutherzigen Vorältcrn,die Heren zu verbrennen, keine geringe Ähnlichkeit zu haben,wer weiß, wo der Christian Thomasius der zweite lebt sin Deutsch-land gewiß), der seinem Vaterland in überzeugenden Vcrnunfr-schlüssen, wovon die meiuigen nur ein bloßer Schatten sind, diegroße Wahrheit begreiflich machen wird, die ich, ein Deutscher,in dieser Barbarei schon erkannt zu haben, mich rühmen darf.II üoit coiniuo uu /^Ilom-, sagt der Franzose, sc» Ire üoos,8ir, Ira ärlulcs lilco a täLi-mau, antwortete der Engländer u. d. gl.Aber wie, wenn hierin der Grund unserer Empfindsamkeit läge,unser Hang zu plülosoplücis, zur Martialischen Kritik, derGrund zu unserer lächelnden Gründlichkeit, zn unserm süßen

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