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anders ausdrücken lehrt. Hier könnte ich vieles sehr Tiefsinnigesüber der Göttin Fama wunderliche Art sich heutzutage aus-zudrücken sagen, die, wie ich gefunden habe, nicht allemal in ihren2 Trompeten Grund hat, wie Butler') glaubt, und wie ichnach vielfacher Abstraction endlich gefunden habe, daß der Rufwirklich etwas Reelles sei, und nicht ein bloßes avciäeris, son-dern eine Substanz, die auch plaudern würde, wenn sie auchgleich nichts von dem Dinge zu plaudern wüßte, von dem siesich zu plaudern vorgenommen hat. Ohnstreitig sind Betrachtun-gen über das Phantom, das man Credit nennt, das Erste, wassich einem darbietet, sobald man nur einen Blick auf KunkelsLeben wirft. Er hatte beständig mit diesem Gespenst etwas zulhun, und bis auf den letzten Augenblick lagen sie einander inden Haaren. Noch um die Zeit des letzten Schützenhofs, alsoVi- Jahr vor seinem Tode, hat Kunkel ihm den derbsten Streichgespielt, den sich nur 2 Feinde spielen können, doch kamen sieendlich wieder ein bißchen zusammen, bis Kunkel starb und seinFeind ihn völlig verließ. Ich kann mich aber unmöglich dabeiverweilen, weil ihre Streitigkeiten mich auf verdrießliche Particu-laritäten führen würden, die allzeit eine schlimme Wirkung aufden Zuhörer thun müssen, wenn er das Subjcct nicht völligkennt, dem man sie aufbürdet. Doch kann ich einen Umstandnicht unerwähnt lassen, von dem, wenn Fama hundert Zungenhat, wenigstens täglich 99 derselben in beständiger Bewegung zur
') Samuel Butler H16I2 — 1689) Verfasser des Iluäibras.III. 3