Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
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lieh überladen hat! ich vermisse den Reiniger meiner Bibliothekn»d Güttingen mit mir den Mann, der gedruckten Witz gehörigzu vertheilcn wußte, der als ein Werkzeug der Vorsicht geschaf-fen gewesen zu sein scheint, hier den harten Griechen oderRömer aus einer Bibliothek von französischer Zärtlichkeit heraus-zustechen, um dort eine Lücke zu füllen, die der hohe Meßpreisvielleicht noch lange offen gehalten hätte. Sagen Sie mir hiernicht, meine Herren, daß noch andere Männer leben, diesich hierzu schickten, Sie würden mich allein durch den Ge-danken, daß Kunkel wieder könne ersetzt werden, durch diesenGedanken, sage ich, allein schon abschrecken können, seine Ver-dienste weiter zu entwickeln. Denken Sie nur an seine Billig-keit im Handeln, ich weiß, Sic werden mir antworten, forderteer nicht immer dreimal mehr für ein Buch als es Werth war?ist das billig? Nur einen Augenblick Geduld, meine Herren,ich versichere Sie, Kunkel war in keinem Stück billiger, als indiesem. Denn was heißt es eigentlich, dreimal mehr fordern alsein Buch Werth ist? Kunkel forderte nie mehr, als der Meß-preis betrug, und meistens sehr viel darunter, also muß manmir zeigen, daß ein gebundenes Buch allezeit 3 mal wenigerWerth ist, als es roh kostet, oder ich drücke den ersten Satz derMenschlichkeit gemäßer so aus: Kunkel nahm allezeitmit einem Dritt heil von demjenigen vorlieb, waser anfangs forderte, und diesen Verstand hat auch dereiste Satz wirklich bei jedem, der ihn wenigstens von Kunkel be-hauptet, und es ist bloß populär!« -iura, die ihn bald so bald