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Neigung, mit so wenig Kruft als möglich so viel als möglichzu thun, das ist es, was so viele unserer jungen Herrn begeistert,wenn eine wahre Entgcisterung diesen Namen anders verdient.Sobald ein solches Geschöpf einmal glaubt, es singe sanfteEmpfindungen ins Herz, singe den Scherz der Freudeund der Grazien, mit einem Wort, wenn es einmal glaubt, seinpoetisches Zuckcrgebackenes sei die einzige würdige Speise für diemenschliche Seele und ein Brot des Lebens für das Herz, als-dann ist es so schwer, ihm mit Gründen bcizukommen, alsdem Idealisten, der durch den Zauberstab seiner Imaginationmit einem Streich Widerlegungen zu tauscndcn schafft, durchwelche keinem Fleisch zu dringen verstattet ist. Es gibt keineSprache, die, ohne den Kopf des Andern nöthig zu haben, gradein sein Herz, oder ohne das Herz nöthig zu haben, grade inseinen Kopf gehen könnte. Was ich Andern sage, sagen siesich eigentlich selbst, nur auf meinen Befehl. Wie soll ich alsoeinen jungen Schwätzer überzeugen, bei dem der Tag der Ver-nunft sich zu einer weichlichen Dämmerung geneigt hat, bei dernur Weniges sichtbar bleibt, aber freilich allemal hinlänglich,eine verzärtelte Einbildungskrast mit Bildern einer tändelndenWollust zu versehen. Wieland und Gleim sind also keineGründe, meine Herrn, die sich so anfangen: tändelt wie Wie-land und Gleim, und das Löste Jahrhundert wird es euch nochDank wissen, hier finde ich den Menschen, so wie in den neuerenMeisterstücken des Erster?» überall. Hätte ich geschrieben, wassie geschrieben haben, ich wollte einem Gericht der schärfsten