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sich auf so verschiedene Art, treiben hier und da unter so man-cherlei Gestalten, daß der Philosoph die Lust verliert, sie unterder Hülle aufzusuchen. Ein jeder hat tausend Löcher, herauszu-kommen. Stopft man das Loch zu, so guckt er zum Loch1! heraus, und wenn das Loch L zugehalten wird, so steht erhinter dem Loche L u. s. w. Es ist vergeblich; gebt euch keineMühe mehr, sie zu zähmen. Um die Zeiten des ersten Bartspflegt sich noch ein Dritter zu ihnen zu gesellen, der eben soheftig ist, als diese Beiden, aber an schrecklichen Folgen gewißärger, und dieses ist der Trieb, Bücher zu zeugen, oder überhaupteine Begierde, die Majorcnnität seiner Seele in Gedanken undWorten, gesagt oder gedruckt, darzuthun. Dieser, besonders mitdem erstem verbunden, ist fähig, die mühsamsten Werke zu lie-fern, mit dem zweiten verknüpft, schafft er nur kleine, alsBriefe und Lieder, und findet er keine majorenne Seele, dielächerlichsten Geburten, weit unter der Würde der Vernunft undder Einbildungskraft eines Menschen. Ich bin beinah überzeugt,daß wir dem Trieb der Fortpflanzung mehr alberne Possen zudanken habm, als Menschenkinder, aber auch sehr viele Werkedes Genies vom größten Gehalt, davon bin ich auch überzeugt.
Das Übel, welches die jungen Schriftsteller drückt, die ichmeine, hat seinen Grund unstreitig in einer unglücklichen Ver-bindung des Autortriebs mit dem Trieb der Fortpflanzung, Liebemag man sagen, wenn man will, mir ist es einerlei, dochwünschte ich, daß man dieses Wort lieber von jener Seelenmi-schung verstehen möge, die vielleicht manchen ehrlichen Deutscheu