Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
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aus, als diese Schöne unscrn jungen Schriftstellern zulächelt,ich meine natürlich die Zeit, che sie sich in ein Kloster warfund Aristotelische Philosophie lehren wollte. So muß es einejunge Barbarei anfangen, wenn sie Anhang finden will; glau-ben Sie denn, Rom würde sie gehört haben, wenn sie gleich dieSprache vom Jahre Christi l!00 geredet hätte? Das römischePublikum? Das Angsburgische würde sie kaum jetzt einesSeitenblicks würdige». Nein, sie sprach erst wie tändelnder Witzauf plaudernde Philosophie angewendet, balancirte Antithesenund schmachtete zärtliche Nonsense, bis endlich durch sie Geschmack,von Natur und Wahrheit getrennt, eine bloße Mode ward, diejeder kritische Schneider nach Willkür lenkte, und jeder jungeHerr auch ohne Zurückhalten mitmachte.

Die Ursachen dieses Verderbens können mannichfaltig sein,ich überlasse es einem Andern, die nicht fruchtlose Mühe übersich zu nehmen, die Naturgeschichte der Barbarei zu liefern, odereine Pathologie des Geschmacks zu schreiben. Ich zweifle nicht,daß die Ursachen dieses Übels nicht sehr viele sein sollten, diefür den Arzt schwer zu treffen sind, für de» heilenden sowohlals den beschreibenden. Ich schreibe für eine gewisse Classc vonMenschen, die ich genau kenne, und wer sich die Mühe nehmenwill, sich 3 Tage unter sie zu mischen, wird vielleicht meine Be-merkungen treffend finden. Dieses war eine kleine Verbeugunggegen den Lehrstuhl der Kritik. Nun komme ich der Sachenäher.

Der Trieb der Selbstcrhaltung und zur Fortpflanzung äußern