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wüßte, wo der Riß wäre, das Ware vielleicht die beste Zeit, mei-nen jungen Mitbürgern etwas zu sagen, die beste Zeit für michund für sie. Ihnen schreibe ich mein Werkchcn zu, ungenann-ter Verfasser der paradoxen Wünsche, aus vielerlei Ursachen,vorzüglich aber, weil mir Ihre Schrift auch etwas von dem Was-ser bei sich zu haben scheint, wovon ein Tropfen das gesundesteSchriftstellcrblut unumgänglich gerinnen macht, eine gewisselaue Geschmacklosigkeit, die seit einigen Jahren in den jungenSchriftstellern unserer Nation epidemisch ist, und wider welchediesmal vorzüglich meine Betrachtungen streichen werden.
Sechs ganzer Jahre habe ich bei gesunder Vernunft aufeiner berühmten Universität zugebracht, ich habe die ersten Schrittevon mehr als hundert jungen Leuten gemessen, auf die manvorzüglich sah, unter diesen, ich wette wohl hundert gegen eins,werden keine zwei, vielleicht keiner den gelehrten Fond unseresVaterlandes um einen Groschen bereichern. Ihre große Belc-scnheit, und ihre vielfachen Bemühungen spitzen sich gemeinig-lich am Ende in ein paar Liedchen, oder in eine Übersetzungzu, woran Deutschland nichts liegen kann und liegt, und dannist es ein Glück für den Staat, der um einen Kopf ärmer ist,wen» er noch die beiden Hände brauchen kann. Sie schreibengemeiniglich eine Art von unbiegsamcr Candidatenprosa, dieder Kenner wegwirft und der Mann im Dienst oft für zu schonhält. Dieses Übel ist größer, als vielleicht Viele glaube», die eshindern könnten. Die alte bekannte Barbarei, wie sie noch jungwar, mein Herr, sah damals in Rom vielleicht noch reizender