6i8
langte Höhe des Stammes geben würde, sowie denn auch die Hypothcnuse den Abstanddes Auges von dem obern Theile des Stam-mes bestimmen würde. Sollte nun auch dieobere Dicke des Stammes (die untere läßt sichaus dem gemessenen Umfange desselben sehrleicht finden) gefunden werden , so könnte mansolche aus der erwähnten Hypothcnuse, undder scheinbaren Größe, oder dem optischenWinkel, unter welchem diese Dicke des Stam-mes auf dem in gehöriger Schiefe gegen denHorizont gestellten Meßtische erscheinen würde/bestimmen, allein mau hat diese Auflösungs-arten in der Ausübung nicht für bequem genuggehalten, und daher besondere Werkzeuge aus«gedacht, auf denen sich sogleich durch das bloßeAnsehen die verlangten Abmessungen einesBaumes ergeben, ohngefähr wie man ehemalsvermittelst des Jacobsstabee, des geometrischenQuadrats u. dgl., Höhenmessungen und ähn-liche Aufgaben bewerkstelligte.
Man gedenke sich (?iZ. XLIV.) einpaar Liniale ^ L, ^ L um ^ beweglich, ohn-gefähr wie die beyden Schenkel eines Propor-tionalzirkels um ihren Kopf sich drehen , undin jeden Winkel stellen lassen. Längs des ei-nen sey ein drittes LO in einer Nuthsenkrecht hin und her beweglich, und lasse sichin jeder Lage feststellen. Auf ^ L, LI) und