Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
408
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4«8 HMk

VI. WclM nun beyde Uhren gleich ge-sckwind gehen, das heißt, beyde in einemSterntage gleichviel voreilen oder zurückbleiben(§- Z45- VIII.) / so wurde der Beobachter Lin eben demselben absoluten Augenblicke, dasich die Verfinsterung anfieng oder endigte,von seinem Mittage angerechnet / weniger Zeitzahlen/ als und zwar 15 M. 48 S. we-niger/ d. h. um so viel in Zeit würde Lwestlicher liegen/ als

Man schließe also nach (II.) 1 Stunde?IZ M. 48 S. 15° ?x, oder auch

24Stund: IHM. 48S. Z6o°: x

so kömmt x z°. 57/ für den Unterschiedder Mittagskreise/ vorausgesetzt/ daß beydeUhren genau Stcrnzeit weisen.

VII. Wenn aber beyde Uhren in einemSterntage z. E. um 2 M. vcweilctcn, somüßte man eigentlich in die erwähnte Propor-tion statt 24 St. setzen 24 St. 4-2M. / oderwenn sie beyde um so viel zurückblicke«/24 St. 2 M. u. s. w.

VIII. Sind aber 24 St. beyder Uhrennicht gleich viel von einem Sterntage unter-schieden/ so muß man diese Abweichung vorherin Crwagnng ziehen / und aus der bekanntenGröße derselben die in (V.) angegebene Zeit

erst