Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
379
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Z79

IX. Da unsere Erde nun als ein Punktin Betracht der ganzen Himmclskugel anzuse-hen ist/ so kau man alle Linien/ die von ver-schiedenen Oertern der Erde nach einem derHimmelspole gezogen werden / als vollkommengleichlaufend betrachten.

X. Eine solche Linie von einem Orte derErde nach dem Weltpolc gezogen / wird mitdes Orts Horizontalflache einen gewissen Win-kel machen / den man die Polhöhe desOrts nennet.

Diese Pol höhe wird nun alle^mal der geographischen Breite des-Orts gleich seyn.

Man gedenke sich an XI eine in der Mit,tagsflachc ?XI() gezogene Tangente XI>; soliegt solche in der Horizontalfläche des OrtsXI, und ist des Orts Mittagslinie.

Durch XI gehe XI?? nach dem Weltxole/so ist XI?? mir D? parallel (V. IX.)/ undder Winkel n-XI^ die Polhöhe von XI.

Vom Mittelpunkte der Erde 0 seyen nach^ und XI die Linien LX und (ÜXI gezogen/so ist X. XI, oder des Orts Breite / das Maasdes Winkels XILX, und wenn man LXInach m verlängert / so hat man //,XIm