Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
366
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schneiden , und diese Bogen werden die wah-ren Entfernungen dieser Oerter von einanderausdrücken, die man z. E. in Meilenmaaßeangeben konnte.

III. Wollte man dieses Dreyeck, wie esdie praktische Geometrie befiehlt, auf einerEbene, oder auf dem Papiere entwerfen, sowürde man in allen Fallen gewisse Fehler be-gehen , weil es vermöge der Krümmung derErde unmöglich ist, eine Figur, die sich aufihr befindet, auf einer Ebene so zu verzeichnen,daß letztere der erstem völlig ahnlich bliebe.

IV. Wollte man z. E- aus den bekann-ten Entfernungen LL das Drey-eck L entwerfen, indem man auf demPapiere die Weiten ab, ac, dc denen /r L,

LL gemäß nähme, so wurden die Win-kel a, d, c nicht vollkommen den sphari-schen L, E gleich werden, und die dreyPunkte n, d, L hätten daher auf der Chartenicht die Lage vollkommen, die ^, ö, L ge,gen einander haben. Eben so, wenn man indem Dreyecke den Winkel und die

beyden Seiten wüßte, und wollte

daraus übe verzeichnen, so , daß man aund ub: aL ^ L^ L machte, so wür-den wieder die übrigen drey Stücke des Drey-ecks abc nicht mit denen des DreyecksH.LL übereinstimmen. Kurz, man möchte

ver-