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Zange, die unnöthigen Haare theils abschnei-den , theils ganz ausziehen, z) Müssen dieHaare nicht zu lang seyn.
Diejenigen Pinsel, die in Augspurg undMünchen verfertiget werden, sind von vor-züglicher Güte.
Der Stiel/ woran man den Kiel einesPinsels stecket / muß eine proportionirlicheDicke und Länge haben.
Man hat noch eine besondere Art vonPinseln / die man Scarpien oder Bergpinselnennet; Man weichet den Kiel eines gewöhn-lichen etwas starken Pinsels / da wo die Haarein ihm zusammen geleimt sind / etwa eineStunde lang in Wasser ein. Klemmt hieraufden Pinsel/ nachdem man ihn etwas breit ge-drückt hat/ in einen Schraubstock/ oder bringtihn zwischen eine Presse / bis er trocken ge-worden ist. Wenn man ihn heraus nimmt/so wird er ganz platt gedrückt seyn. Ihn be-standig so zu erhalten / legt man einen Bundvon dünnem Blech in der Gegend / wo dieHaare zunächst im Kiele stecken/ um den Pin-sel herum. — Beym Gebrauche zieht manihn / nachdem er in zureichend starke Tuscheeingetaucht worden / durch einen engen elfen-beinernen Kamm / damit sich die Haare inmehrere kleinere Pinsel theilen / und bedient
FZ sich