Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
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Leisten einfassen, damit es sich nicht werfe,und von einer solchen Große verfertigen, daßalle einzelne Platten, gehörig an einander ge-fügt, nicht nur vollkommen Raum daraufhaben/ sondern das Brett selbst noch wenig-stens einen halben Schuh an allen 4 Seitenüber sie hinaus reicht. Dieses Brett überzieheman mit einer dichten Leinewand / die ohneKnoten ist / und in Ermangelung zureichenderGröße / ans mehreren Stücken zart zusam,mengenaher seyn muß. Man bediene^ sichblos eines gewöhnlichen Buchbinderkleisters,womit man den Rand der Leinewand ohnge-fahr ein paar Zoll breit besircichcr / und sieaus das Brett klebet / auch sie dabey so vielals möglich anziehet. So bald der Kleistertrocken geworden ist / beschneide man einigeBogen des größten holländischen Papiers anihrem Rande / beklcistere sie ganz ans der ei-nen Seite, und lege sie mir dieser Seite aufdie gleichfalls mit Kleister überzogene Leinwand/so/ daß jedes Blatt Papier das neben daranliegende ohngcfahr eines Strohhalms breit be-deckt / ziehe hierauf das Papier allcrwartsaus einander / so viel sich thun läßt / drückees mit einem zarten Tuche an / und vertreibedie runzlicl'eu Stellen durch gelindes Reibe»;auf einem andern trockenen darauf gelegtenPapiere / bis der Ueberzng vollkommen trockenist. Glätte ihn endlich mit einem Falzbeine /dergleichen die Buchbinder haben / so wird er

wie