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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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247
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Letzte Gedichte.

Siegfried gleich, dem hörnen Necken,Wußten sie mich hinzustrecken —

Leicht erspäht Familienlist,

Wo der Held verwundbar ist.

19.

Ganz entsetzlich ungesundIst die Erde, und zu Grund,

Ja, zu Grund muß alles gehn,Was hicuiedcu groß und schön.

Sind es alten Wahns Phantasmen,Die dem Boden als MiasmenStumm entsteigen und die LüfteSchwängern mit dem argen Gifte?

Holde Francnblnmcn, welcheKaum erschlossen ihre KelcheDen geliebten Svnncnküssen,

Hat der Tod schon fortgerissen.

Helden, trabend hoch zu Roß,

Trifft unsichtbar das Geschoß;

Und die Kröten sich bccifern,

Ihren Lorbeer zu begeifern.

Was noch gestern stolz gelodert,Das ist heute schon vermodert;

Seine Leier mit VerdrußBrich? entzwei der Genius.

O wie klug sind doch die Sterne,Halten sich in sichrer FerneBon dem bösen Erdenrund,

Das so tödlich ungesund.

Kluge Sterne! wollen nichtLeben, Ruhe, HimmelslichtHier einbüßen, hier auf Erden,Und mit uns elendig werden —

Wollen nicht mit uns versinkenIn den Twieten, welche stinken,In dem Mist, Ivo Würmer kriechen,Welche auch nicht lieblich riechen —

Wollen immer ferne bleibenVom fatalen Erdentreiben,

Von dem Klüngel und Gcruddcl,Von dem Erdenknddclmnddcl