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Romancero — Letzte Gedichte.
Hetzte Heöichte.
(1853—1856)
Bimini.
Prolog.
Wunderglaube! blaue Blume.Die verschollen jetzt, wie prachtvollBlühte sie im MenschenherzenZu der Zeit, von der wir singen!
Wunderglaübcnszcit! Ein WunderWar sie selbst. So viele WunderGab es damals, daß der MenschSich nicht mehr darob verwundert.
Wie im kühlsten WerkeltagslichtDer Gewohnheit sah der MenschManchmal Dinge. Wunderdinge,
Welche überflügeln konnten
In der Tollheit selbst die tollstenFabeleien in LegendenFrommer hirnverbrannter MöncheUnd in alten Rittcrbüchern.
Eines Morgens, brnutlich blühend.Tauchte aus des OzeanesBsauen Fluten ein Meerwunder,
Eine ganze neue Welt —
Eine neue Welt mit neuenMenschensvrtcn, neuen Bestie»,
Neuen Bäumen, Blumen, Vögeln,
Und mit neuen Weltkrankheiten!
Unterdessen unsre alte,
Unsre eigne alte Welt,
Umgestaltet, ganz verwandeltWunderbarlich wurde sie.
Durch Erfindnisse des Geistes,Des modernen ZanbcrgcisteS,
Durch die Schwarzkunst Berthold SchwarzesUnd die noch viel schlau're Schwarzkunst