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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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64
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64 Romancero Lehte Gedichte.

Mein geliebtes Mexiko,Nimmermehr kann ich es retten,Aber rächen will ich furchtbarMein geliebtes Mexiko."

Zweites Buch.

Hameniaiionen.

Das Glück ist eine leichte Dirne,Und weilt nicht gern am selben Ort,Sie streicht das Haar dir von der Stirne,Und küßt dich rasch und flattert fort.

Frau Unglück hat im GegenteileDich liebefest ans Herz gedrückt,-Sie sagt, sie habe keine Eile,

Setzt sich zu dir ans Bett und strickt.

Waldeinsamkeit.

Ich Hab' in meinen JugendtagenWohl auf dem Haupt einen Kranz gelragen;Die Blumen glänzten wunderbar,

Ein Zauber in dem Kranze war.

Der schöne Kranz gefiel wohl allen,

Doch der ihn trug, hat manchem mißfallen:Ich floh den gelben Menschenneid,

Ich floh in die grüne Waldeinsamkeit.

Im Wald, im Wald! da könnt' ich führenEin freies Leben mit Geistern und Tieren:

Feen und Hochwild von stolzem Geweih,Sie nahten sich mir ganz ohne Scheu.

Sie nahten sich mir ganz ohne Zagnis,Sie wußten, das sei kein schreckliches Wagnis;Daß ich kein Jäger, wußte das Reh,

Daß ich kein Vernunftmensch, wußte die Fee.

Von Feenbegünstignng plaudern nur ThorenDoch wie die übrigen HonoratiorenDes Waldes mir huldreich gewesen, fürwahr,Ich darf es bekennen offenbar.