Romancero — Letzte Gedichte.
Guter Rat.
Gieb ihren Ivnhrcn ?!amen immerIn deiner Fabel ihren Helden;
Wagst dn es nicht, ergeht's dir schlimmer:In deinem Eselbildc meldenSich gleich ein Dntzcnd graue Thoren —„Das sind ja meine langen Ohren!"
Ruft jeder, „dieses gräßlich grimmeGcbreie ist ja meine Stimme!
Der Esel bin ich! Obgleich nicht genannt,Erkennt mich doch mein Vaterland,
Mein Vaterland Germania:
Der Esel bin ich! J-A! J-A!" —
Hast einen Dummkopf schatten wollen,Und zwölfe sind es, die dir graben.
Puan.
(Fragment.)
Streiche van der Stirn den Lorbeer,Der zu lang hernnterbammelt,Und vernimm mit freiem Ohr, Beer,Was dir meine Lippe stammelt.
Ja, mir stammeln, stottern kann ich,Trete vor den großen Mann ich,
Dessen hoher GeniuSIst ein wahrer Kunstgenuß,
Dessen Ruhm ein Meisterstück ist,Und keilt Zufall, nicht ein Glück ist,Das im Schlafe ohne Müh'
Manchem kommt' er weiß nicht wie,Wie z. B. jenem Rotznas',
Dem Rossini oder Mozart.
Nein, der Meister, der uns teuer,Unser lieber Beeren-Meyer,
Darf sich rühmen: er erschufSelber seines Namens Ruf,
Durch die Macht der Willenskraft,Durch des DcnkenS Wissenschaft,
Durch politische GespinsteUnd die feinsten Rechenkünste —