Letzte Gedichte.
Nicht Glockcngcläute, nicht Pfaffengcbetc,
Nicht hochwohltvcise Staatsdckrete,
Auch nicht Kanonen, Niel Hundertpsünder,Sie helfen euch heute, ihr lieben Kinder!
Hent helfen euch nicht die WortgespinsteDer abgelebten Redekünste,
Man fängt nicht Ratten mit Syllogismen,Sie springen über die feinsten Sophismen.
Im hungrigen Magen Eingang findenNur Snppenlogik mit Knödclgründcn,Nur Argumente von Rinderbraten,
Begleitet mit Göttinger Wnrst-Citaten.
Ein schweigender Stockfisch, in Butter gesotten,BeHagel den radikalen RottenViel besser, als ein MirabeauUnd alle Redner seit Cicero.
Jung-Kntcrlicrcin für Poesie-Musik.
Der philharmonische KatervereinWar auf dem Dache versammeltHent nacht — doch nicht aus Sinuenbrnnst,Da ward nicht gebuhlt und gerammelt.
Es paßt kein SvmmernachthochzeitStraum,Es passen nicht Lieder der MinneZur Winterjahrzeit, zu Frost und Schnee;Gefroren war jede Rinne.
Auch hat überhaupt ein neuer GeistDer Katzenschnft sich bemeistert;
Die Jugend zumal, der Jnng-Kater istFür höheren Ernst begeistert.
Die alte frivole GenerationVerröchelt; ein neues Bestreben,Ein Katzenfrühling der Poesie,
Regt sich in Kunst und Leben.
Der philharmonische Katerverein,
Er kehrt zur primitivenKunstlosen Tonkunst jetzt zurück,Zum schnanzenwüchsig Naiven.