Letzte Gedichte.
„Der Präsident der SocietätDer Tnlpenvcredlung in DclsteIst sehr gescheit, doch hat er nichtVon Eurem Verstände die Hälfte.
„Musik! Musik! Die Schwarzen sollnHier auf dem Verdecke tanzen,
Und wer sich beim Hopsen nicht amüsiert,Den soll die Peitsche knranzcn."
II.
Hoch aus dem blauen HimmelszeltViel tausend Sterne schauen,
Sehnsüchtig glänzend, groß und klug,Wie Augen von schönen Frauen.
Sie blicken hinunter in das Meer,Das weithin überzogenMit phosphorstrahlendcm Pnrpurdnft;Wollüstig girren die Wogen.
Kein Segel flattert am Sklavenschiff,
Es liegt wie abgetakelt;
Doch schimmern Laternen auf dem Verdeck,Wo Tanzmusik spektakelt.
Die Fiedel streicht der Steuermann,Der Koch, der spielt die Flöte,
Ein SchisfSjung' schlägt die Trommel dazu,Der Doktor bläst die Trompete.
Wohl hundert Neger, Männer und Fraun,Sie jauchzen und hopsen und kreisenWie toll herum; bei jedem SprungTaktmäßig klirren die Eisen.
Sic stampfen den Boden mit tobender Lust.Und manche schwarze SchöneUmschlingt wollüstig den nackten Genoß —Dazwischen ächzende Töne.
Der Büttel ist Naätrs ckss plnisirs,
Und hat mit PeitschenhiebenDie lässigen Tänzer stimuliert,
Zum Frohsinn angetrieben.
Und Dideldumdei und Schnedderedcng!Der Lärm lockt aus den TiefenDie Ungetüme der Wasserwelt,
Die dort blödsinnig schliefen.