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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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174
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Romancero Letzte Gedichte.

Schlaftrunken kommen geschwommen heranHaifische, viele Hundert;

Sie glotzen nach dem Schiff hinauf,

Sie sind verdutzt, verwundert.

Sie merken, daß die Frühstückstnnd'

Noch nicht gekommen, und gähnen,Aufsperrend den Rachen; die Kiefer sindBepflanzt mit Sägezähnen.

Und Dideldnmdci und SchncdderedcngEs nehmen kein Ende die Tänze.Die Haifische beißen vor UngeduldSich selber in die Schwänze.

Ich glaube, sie lieben nicht die Musik,Wie viele vou ihrem Gelichter.

Trau keiner Bestie, die nicht liebtMusik!" sagt Albions Dichter.

Und Schncdderedeng DideldnmdeiDie Tänze nehmen kein Ende.

Ilm Fockmast steht Mynherr van KockUnd faltet betend die Hände:

Um Christi willen verschone, o Herr,Das Leben der schwarzen Sünder!

Erzürnten sie dich, so weißt du ja,

Sie sind so dumm wie die Rinder.

Verschone ihr Leben um Christi willn,Der für uns alle gestorben!

Denn bleiben mir nicht dreihundert Stück,So ist mein Geschäft verdorben."

Der Philanthrop.

Das waren zwei liebe Geschwister,Die Schwester war arm, der Bruder war reich.Zum Reichen sprach die Arme:

Gieb mir ein Stückchen Brot."

Zur Armen sprach der Reiche:

Laß mich nur heut in Ruh.

Heut' geb ich mein jährliches GastmahlDen Herren vom großen Rat.