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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
Entstehung
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Nomancero Letzte Gedichte.

Für Entwicklung seines GeistesSorgte früh der strenge Bater,Der den Unterricht begannMit dem Gvttesbuch, der Thora.

Diese las er mit dem SohneIn dem Urtext, dessen schöne,Hicroglyphisch pittoreske,Ältchaldttische Quadratschrift

Herstammt aus dem KindesalterUnsrer Welt, und auch deswegenJedem kindlichen GcmüteSo vertraut entgegenlacht.

Diesen echten alten TextRentierte auch der KnabeIn der uralt hergebrachtenSingsang-Weise, Tropp geheißen

Und er gurgelte gar lieblichJene fetten Gutturalen,

Und er schlug dabei den Triller,Den Schalscheleth, wie ein Bogel.

Auch den Targum Onkelos,Der geschrieben ist in jenemPlattjudttischen Idiom,

Das wirAramäisch" nennen,

Und zur Sprache der ProphetenSich verhalten mag etwaWie das Schwäbische zum DeutschenDieses Gelbveiglein-Hebräisch

Lernte gleichfalls früh der Knabe,Und es kam ihm solche KenntnisBald darauf sehr gut zu stattenBei dem Studium des Talmuds.

Ja, frühzeitig hat der VaterIhn geleitet zu dem Talmud,Und da hat er ihm erschlossenDie Halacha, diese große

Fcchterschule, wo die bestenDialektischen AthletenBabylons und PumpedithasIhre Kämpferspiele trieben.