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1 (1900) Buch der Lieder Biographie
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Buch der Lieder.

Sahn sie sich an, verständnisinnig,

Und schauernd, in Liebe und süßer Entsagung,

Küßten sie sich auf die Stirne,

Und schauten hinauf

Nach des Heilands Sonnenherzen,

Das freudig versöhnend sein rotes Blut

Hinunterstrahlte,

Und dreimalselig sprachen sie:

Gelobt sei Jesus Christ!"

Hättest du doch dieS Traumbild ersonnen,Was gäbest du drum,

Geliebtester!

Der du in Kopf und Lenden so schwach,

Und im Glauben so stark bist,

Und die Dreifaltigkeit ehrest in Einfalt,

Und den Mops und das Kreuz und die Pfote

Der hohen Gönnerin täglich küssest,

Und dich hinaufgefrömmelt hast

Zum Hofrat und dann zum Justizrak,

Und endlich zum Rate bei der Regierung,

In der frommen Stadt,

Wo der Sand und der Glauben blüht,

Und der heiligen Sprea geduldiges Wasser

Die Seelen wäscht und den Thee verdünnt

Hättest du doch dies Traumbild ersonnen,

Geliebtester!

Du trügest es höheren Ortes zu Markt,

Dein weiches, blinzelndes Antlitz

Verschwämme ganz in Andacht und Demut,

Und die Hocherlauchte,

Verzückt und wonnebebend,

Sänke betend mit dir anfs Knie,

Und ihr Auge, selig strahlend,

Verhieße dir eine Gehaltzulage

Von hundert Thalern preußisch Courant,

Und du stammeltest händefaltend:

Gelobt sei Jesus Christ!"

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