Die Heimkehr.
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In der Laube wird es stiller,Und man hört nur, wie verstohlen,Das Geflüster kluger MyrtenUnd der Blumen Atemholen.
Aber Pauken und DrommetenSchallen plötzlich ans dem Schlosse.Und erwachend hat sich ClaraAus des Ritters Arm gezogen.
„Horch! da ruft es mich, Geliebter,Doch, bevor wir scheiden, sollst duNennen deinen lieben Namen,
Den du mir so lang verborgen."
Und der Ritter, heiter lächelnd,Küßt die Finger seiner Donna,
Küßt die Lippen und die Stirne,Und er spricht zuletzt die Worte:
Ich, Sennora, Eu'r Geliebter,Bin der Sohn des Vielbclvbtcn,Großen, schriftgclchrten RabbiIsrael von Saragossa.
Almansor.
1.
In dem Dome zu CordvvaStehen Säulen, dreizehnhundert,Dreizehnhundert RiescnsäulenTragen die gewaltige Kuppel.
Und auf Säulen, Kuppel, WändenZiehn von oben sich bis untenDes Korans arab'sche Sprüche,
Klug und blnmenhaft verschlungen.
Mohrenkön'ge bauten weilandDieses Hans zu Allahs Ruhme,
Doch hat vieles sich verwandeltIn der Zeiten dnnkelm Strudel.
Auf dem Turme, wo der TürmerZum Gebete aufgerufen,
Tönet jetzt der ChristcnglockenMelancholisches Gesumme.
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